Die Geschichte Zarpens geht bis ins Jahr 1189 zurück, hier finden wir die erste urkundliche Erwähnung.

Ursprünglich wollte das Kloster Reinfeld aus Zarpen einen Zentralort seiner Ländereien machen und zunächst gründete das Kloster dafür im Jahr 1221 die heute denkmalgeschützte Kirche.

Zarpen wurde Stadt und bekam die Lübischen Rechte, also das gleiche Rechtssystem der Stadt Lübeck. Im 15. Jahrhundert gingen die Stadtrechte nach jedoch nach Reinfeld.

Zarpen hieß nicht immer „Zarpen“. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Name unseres Dorfes mehrmals:

1189 Cerbene
1221 Serben
1294 Scerben
1352 (in villis) Cerben
1436 (in villa) Tzerben
1470 (to) Serben
1578 Zerpen
1634 Sarpen
1650 Zarpen

Auszug aus dem Buch „Orstnamen und Orstgeschichten in Schleswig-Hosltein zunebst Fehmarn, Lauenburg, Helgoland und Nordfriesland“ von Hanswilhelm Haefs.

„Zarpen: aus dem VölkerN der Sorben/Serben, also etwa = Siedlung der Sorben (wie Zerbst). Eisenzetil. Bodenfunde der röm. Kaiserzeit bezeugen Siedlungskontinuität seither. Nach 600 legten Wenden/Slawn hier ihr Dorf „Cerben“ an, das etwa Mitte des 12.Jahrunderts von Kolonisten aus dem dt. Westen übernommen wurde.

Zarpen wurde erstmals 1189 urkundlich erwähnt. Damals noch unter dem Namen „Cerbene“.

1221 wurde durch das Kloster Reinfeld in Zarpen die Kirche gegründet.

Um 1265 erhielt Zarpen als Stadt das Lübische Recht verliehen.

Im Jahre 1473 wurde Zarpen das Stadtrecht durch den dänischen König Christian I. wieder entzogen.

Dahmsdorf wird als „Adamestorpe“ 1327 erstmals erwähnt. Seit dem Mittelalter gehört das Dorf zum Kirchspiel Zarpen.

Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung kam Dahmsdorf 1889 zum Amtsbezirk Zarpen. Seit 1948 gehörte es zum Amt Zarpen, seit 1972 zum Amt Nordstormarn. Am 1. Januar 1975 wurde Dahmsdorf nach Zarpen eingemeindet.